>> homepage
Homepage | English
  News
   

September 2009 | Die wahren Stars der Sport- und Freizeitböden


Zoom
















Jeder, der Sport treibt und anschaut, kennt sie aus dem Effeff: Die zumeist in Rot gehaltenen Laufbahnen in Stadien, Leichtathletikanlagen oder Sporthallen. Nur wenige wissen jedoch, dass die besonderen Eigenschaften dieser Böden auf dem Einsatz so genannter EPDM-Granulate basiert. Marktführender Hersteller für diese Materialien in Europa ist die 150 Mitarbeiter zählende Melos GmbH im niedersächsischen Melle.

Es ist schon längst kein Geheimnis mehr: Geht es um die Boden-Gestaltung von Schul-, Sport- und Freizeiteinrichtungen, unterliegen Planer und Einbauer heute ganz besonders harten Anforderungen. Waren bis vor wenigen Jahren noch Pflastersteine und Platten durchaus ausreichend, erwarten Kommunen, aber auch immer mehr private Investoren, heute ganz andere Fähigkeiten von den Untergründen. So sollen die in Kindergärten, Erlebnisbädern oder Stadien eingesetzten Böden aus Budgetgründen so gut wie pflegefrei, verschleißfest, vor allem aber langfristig nutzbar sein. Wichtig ist zudem, die Anlagen farblich zu gestalten und so optische "Reize" und damit Attraktivität zu bieten. Ganz oben auf der Forderungsliste der Investoren steht jedoch die Sicherheit: Weil insbesondere Eltern bei der Wahl der Sport- oder Bildungseinrichtung größten Wert darauf legen, müssen die Böden maximal sicher sein, was Fallschutz und Verletzungsrisiko angeht.

Alle Anforderungen aus einer Hand
War es bis vor wenigen Jahren so gut wie unmöglich, alle diese Anforderungen sinnvoll und kostenoptimal unter einen Hut zu bekommen, sind diese heute mit elastischen Böden auf Basis von Kunststoffgranulaten optimal umsetzbar. Nicht nur, dass das auf synthetischem Kautschuk basierende Material praktisch in allen Farben zur Verfügung steht und Böden von Freizeitanlagen damit zu wahren Kunstwerken werden, die eingesetzten Granulate haben auch ausgezeichnete Nutzungseigenschaften: So lassen sich Granulate mit Hilfe von Ergänzungsstoffen beispielsweise so "veredeln", dass eine komplette Wasserundurchlässigkeit entsteht oder höchste Brandhemmung garantiert wird. Gleiches gilt für Geräuschdämmung oder Rollstuhlfreundlichkeit.

Der größte Wert von elastischen Böden liegt jedoch in der Sicherheit, wie sie heute besonders für Schulen, Kindergärten und Sportanlagen gefordert wird. Untergründe aus EPDM-Granulaten eignen sich hier besonders gut, da sie Gelenke und Wirbelsäule schonen, sich aufgrund der Wasserdurchlässigkeit des Materials keine Pfützen bilden und die Rutschfestigkeit erhalten bleibt. Werden statt Pflastersteinen oder Platten Gummiböden installiert, reduziert sich zudem besonders bei Stürzen das Verletzungsrisiko für Kinder erheblich. Jörg Siekmann, Geschäftsführer der Melos GmbH und Vater von zwei Söhnen, weiß aus eigener Erfahrung: "Werden Kindergärten, Schulen oder Spielplätze mit bunten und sicheren Fallschutzböden ausgerüstet, sind nicht nur die Eltern beruhigt, die Anlagen wirken auch viel einladender und attraktiver. Die Kinder spielen lieber draußen, was auch einen gesundheitlichen und sportlichen Aspekt hat."

Weitere Anwendungsgebiete
Dass solch eine Kombination aus langfristiger Nutzung, Optik und Sicherheit aber auch in anderen Anwendungen funktioniert, belegen die zahlreichen Referenzen von Melos. Neben Kindergärten und Sporthallen gehören hierzu auch immer mehr Messeböden und Bürogebäude. Zu den berühmtesten Anwendungsbeispielen gehört jedoch sicherlich das Olympiastadion in Berlin. Vor einigen Jahren wurde hier die das Spielfeld umgebende Leichtathletik-Laufbahn mit Granulaten aus Melle erstellt. Das Besondere dabei:

Die sechsbahnige Lauffläche ist in der leuchtenden Vereinsfarbe Hertha-Blau gehalten. Ist der Einsatz von Gummi– und Fallschutzböden bereits ein bei Architekten, Planern und Verarbeitern genutztes Stilmittel, sind EPDM-Granulate in Kunstrasenplätzen noch eine relativ neue Anwendung. Zwischen die Halme eingestreut, sorgen sie für ein konstantes Kraftabbau-, Ballsprung- und Ballroll-Verhalten. Auch die Gefahr von Verhärtungen, Hautabschürfungen oder Verbrennungen ist gebannt. Für den Einsatz von Kunstrasenplätzen mit Einstreugranulaten sprechen zudem die klimatische Unabhängigkeit und der geringe Pflegebedarf. Siekmann: "Kunstrasenplätze heutiger Machart sind mit früheren Anlagen nicht mehr zu vergleichen. Rasen und Granulat ergänzen sich jetzt zu einer idealen Einheit, die der Charakteristik von Naturrasen sehr nahe kommt."

Beratung und detaillierte Planung
Siekmann weiter: "Egal, ob Fallschutzboden im Kindergarten, Erlebnisbad oder Kunstrasen, bevor EPDM-Granulate eingesetzt werden, sollten die Planer exakt ihre Wünsche und Anforderungen definieren und danach die Beratung von Melos in Anspruch nehmen." Oft genug lassen sich nämlich durch Zufügen und Mischen (Compoundieren) ganz neue Granulateigenschaften erzielen. Dies gilt in gleicher Weise für die Farben der Granulate. Welche Schattierungen einsetzbar sind, zeigt exemplarisch ein spezieller Farb-Konfigurator.

Zurück zur Newsübersicht