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April 2009 | Melos verabschiedet den "Weißen Brasilianer" Ansgar Brinkmann


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Nach 20 Jahren Profifußball beendete der Ex-Bundesligaspieler seine Fußballkarriere mit einem Abschiedspiel in der Bielefelder Schüco-Arena. Zum Abschluss hatte Brinkmann noch einmal seine Weggefährten aus der Bundesligazeit eingeladen. Das Team Brinkmann konnte sich sehen lassen und war gespickt mit ehemaligen Fußballstars. Thomas Berthold, Fredi Bobic, „Icke“ Häßler, Sergej Barbarez, Marco Rhemer, Uwe Bein liefen auf, um ihren ehemaligen Kollegen einen gebührenden Abschied zu geben.
Aber auch ehemalige Sportprofis aus anderen Bereichen kamen zum Einsatz, wie z.B. der Handballprofi Stefan Kretzschmar.

Gespielt wurde gegen das Team Arminia. Am Spielfeldrand wurde das Geschehen von Benno Möhlmann, Uwe Rapolder und Heribert Bruchhagen begleitet, die die sportliche Karriere von Ansgar Brinkmann begleitet und geprägt haben.

Das Enfant Terrible der Bundesliga hätte laut Fußball-Experten mindestens 50 Länderspiele auf den Buckel haben müssen. Er hatte die besten Vorrausetzungen für eine große Karriere und wurde als aktiver Fußballer der „Weiße Brasilianer“ genannt. Leider ist kein einziges daraus geworden. Aber seine geniale Spielweise wird allen Fußballexperten immer in Erinnerung bleiben.

Das Fußballspielen hat er nicht verlernt und seine Fitness ist immer noch erstaunlich gut und die stellte er auch unter Beweis. Jedes Mal wenn er an den Ball kam lebte die Schüco-Arena auf und Brinkmann bewies mit einigen schönen Pässen auf seine Mitspieler, dass er noch nichts verlernt hat.

Alle Beteiligten hatten sehr viel Spaß an diesem schönen Freitagabend und Brinkmann kam auch zu seinen Ehrentreffern. Stilecht endete das Abschiedspiel mit einer roten Karte für Brinkmann und durch Spielabbruch. Mit brüchiger Stimme und Tränen in den Augen bedankte sich Brinkmann „für 20 schöne Jahre Fußball“ bei seinen Fans, ehe er auf seine Ehrenrunde ging. Den Erlös des Abschiedsspiels will Brinkmann den „Alm-Rollis“ einem Behinderten-Fanclub Arminias zukommen lassen.

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